Sandfang- + Leichtstoffabscheider (Flotationsbecken)
Der Sandfang stellt die zweite Stufe der mechanischen Reinigung dar.

Rechengebäude mit Sandfang- und Flotationsbecken

Das von den Grobstoffen entlastete Abwasser fließt in ein Kombinationsbecken, bestehend aus belüftetem Sandfang und Flotationsbecken. Hier setzen sich die schweren mineralischen Stoffe (Sand, Feinkies) ab, während die Fäkalstoffe durch die bei der Belüftung entstehende spiralförmige Strömung in Schwebe gehalten werden. Die Wasserwalze treibt auch die leichten Stoffe (z.B. Fette und Öle) an die Oberfläche des mit dem Sandfang direkt verbundenen Flotationsbeckens. Durch geeignete Abzugseinrichtungen werden das Sandfanggut bzw. die Leichtstoffe von einander getrennt. Das Sandfanggut wird wie das Rechengut der weiteren Verwertung zugeführt.

Daten zum Sandfang

Volumen:

240 m³

Fließgeschwindigkeit:

30 cm / s

Sandgut (klassiert):

84 t (2018)




Sandfang- und Flotationsbecken
(= Fettfang, jeweils außen)
Bei der Trennung der Stoffe und Säuberung der Becken muss trotz weitestgehender Automatisierung vom ZAS-Personal oftmals auch „Hand angelegt“ werden.

Mit Hilfe dieser beiden mechanischen Hilfsstufen sind nun die Stoffe, die die weitere Abwasserreinigung und die Schlammfaulung empfindlich stören können, aus dem Abwasser entfernt.

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