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Ein sichere Stromversorgung ist für ein Klärwerk unerlässlich.
Die Stromversorgung des Klärwerkes erfolgt über das Niederspannungsnetz 230/400
V 50 Hz. Es steht eine vertragliche elektrische Leistung von 360 kW zur
Verfügung.
Stromversorgung der Kläranlage
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Über einen Stromübergaberaum wird die elektrische Energie auf mehrere
Unterverteiler und von da zu den Verbrauchern geleitet.
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Zählerschrank für den Strombezug
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Blockschaltbild zur Energieversorgung in der Schaltwarte
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Ein aus der Sicht des Umweltschutzes sehr wichtiger Faktor ist die
Stromeigenerzeugung.
Dafür ist ein BHKW mit 2 Gasmotoren mit einer elektrischen
Leistung von je 110 kW installiert. Als Energiequelle dient das beim
Faulprozess entstehende Faulgas (CH4), das zu ca. 67 % aus Methan
(brennbarer Anteil) und zu 33 % aus Kohlendioxid (C02) besteht. Das
in den
Faulbehältern erzeugt Klärgas wird in dem
Niederdruckgasbehälter zwischengespeichert. Um bei Klärgasmangel
Lastspitzen abzudecken, steht eine Erdgasversorgung zur Verfügung. Klärgas zählt
zu den erneuerbaren Energieträgern, das heißt, es ist bei der Verbrennung C02
-neutral. Die erzeugte Stromenergiemenge deckt ca. 60% des Energiebedarfes der
Kläranlage, dabei entfallen ca. 40 % auf Klärgasbetrieb und knapp 20 % auf
Erdgasbetrieb. Die Energieerzeuger werden bei Bedarf automatisch gestartet und
dem Stromnetz parallel geschaltet. Der restliche Stromanteil von 40 % muss vom
Stromversorgungsunternehmen bezogen werden.
Ein Gasmotor des BHKWs
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