Reinigungsleistung
Im Rahmen der gesetzlich vorgeschriebenen Eigenüberwachung werden auf der Kläranlage jährlich etwa 259 mal Mischproben (d.h. täglich außer sonn- und feiertags) aus dem Ablauf der Kläranlage entnommen und im ZAS-Labor analysiert.
Die Untersuchungen beziehen sich u.a. auf BSB5, CSB, NH4-N, NO3-N, NO2-N und Pges.

Alle Auflagen im Wasserrechtsbescheid konnten in den zurückliegenden Jahren bei den Überprüfungen durch das WWA Rosenheim ohne Probleme eingehalten werden.

Insgesamt ist festzustellen, dass alle Parameter seit 2006 auf permanent niedrigen Niveau liegen. Vor allem die Nges-Konzentration, aber auch die Pges -Konzentration sind im Ablauf der Kläranlage sehr gut. Es ist augenscheinlich, dass dies auch mit dem Rückgang der Konzentrationen im Deponiesickerwasser seit 2006 in Zusammenhang stand. Die weitere Verbesserung ist jedoch der seit Mitte 2006 installierten Belüftungsregelung über das Redox-Potential zu verdanken.

Die Ablaufkonzentrationen werden zur Bewertung der Güte des geklärten Abwassers in fünf Stufen eingeteilt, wobei Stufe 1 sehr geringe Belastung und Stufe 5 sehr hohe Belastung bedeutet. Der Ablauf der Kläranlage Miesbach erreichte im Jahr 2013 in dem Bereich Sauerstoffbedarf SB (BSB5, CSB; NH4-N) die Stufe 1,0 und bei der Nährstoffbelastung NB (Nges, Pges) ebenfalls die Stufe 1,0 und damit die Bestnoten.

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