| Die
Rechenanlage befindet sich in einem Gebäude. Dieses bietet
zusätzlich zur Frostsicherung im Winter auch einen Lärm- und
Geruchsschutz.
Rechengebäude |
Das durch den Hauptsammler in die Kläranlage
einfließende Abwasser (bei Trockenwetter ca. 4.000 m³/Tag, bei
Regenwetter bis zu 25.000 m³/Tag) wird von einem Grob- und einem
Siebrechen (Stababstände 6 mm) von den Grob- und Faserstoffen
(Textilien, Plastik, Hygieneartikel, größere Steine, Äste usw.)
befreit. An dieser Stelle wird deutlich, wie viel Abfall leider immer
noch fortgespült wird. Abfall
gehört nicht in die Kanalisation! Aus diesen Stoffen werden in der
nachgeschalteten Rechengutwäsche fast die gesamten organischen Anteile
ausgewaschen und in der Rechengutpresse das Rechengut entwässert. Es
verbleibt somit nur noch eine verhältnismäßig geringe Menge.
Das Zurückhalten der Grobstoffe ist ein wichtiger Schutz für
nachfolgende Pumpen, Rührer und Rohrleitungen in der Kläranlage.

Grobrechen (vorne links) und Siebrechen (hinten rechts);
Sandklassierer (ganz hinten) |
Rechengut
und Sandfanggut
werden auf Container verladen und zur Verwertung in eine
Kompostieranlage verbracht wird, welche Rekultivierungsmaterial
herstellt. Zurück
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